Die erste von drei Gerichtsverhandlung gegen das Kloster Mor Gabriel fand am heutigen Freitag, 19. Dezember statt. Die Verhandlung vor dem Midyater Amtsgericht ist ohne Ergebnis auf den 11. Februar 2009 vertagt worden. Weil noch diverse Unterlagen beigebracht werden müssen, traf die zuständige Kammer diese Entscheidung. Die Verhandlung sollte die Streitrage über die Gemeindegrenzen zwischen den Gemeinden Eglence, Yayvantepe und dem Kloster Mor Gabriel klären.
Aus verschiedenen europäischen Ländern waren Diplomaten, Abgeordnete, Parteipolitiker und Vertreter diverser Nichtregierungsorganisationen, sowie Medienvertreter bei der Gerichtsverhandlung anwesend.
Einem Antrag, die Zuständigkeit in der Sache einem Gericht in Mardin zu übertragen, folgten die Richter nicht. Stattdessen wurde die Zuständigkeit des Midyater Gerichts bestätigt. Über die Hintergründe dieses Antrags kann nur spekuliert werden.
Dies deckt sich mit der Einschätzung der AKTION MOR GABRIEL, dass die Grundstücksfragen nur vorgeschoben sind, die wahren Motive allerdings eine Aufhetzung gegenüber den Christen im Allgemeinen und dem Kloster Mor Gabriel im Besonderen.
Wir werden das weitere Geschehen genauestens beobachten.